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Kurzfassung - Kritische Anmerkungen zum Management der Coronapandemie

Huber W., Kallinke D., Huber, G.

Die Anmerkungen sind eine Kurzfassung der entsprechenden Veröffentlichung in UMG 38/2/2025, S. 5 – 9

s. auch entspr. Literaturangaben

Die hier erfolgten Anmerkungen beziehen sich vorrangig auf die sozial- und umweltmedizinische Dimension. Die diesbezüglichen Folgen werden in der öffentlichen Diskussion weniger berücksichtigt als die Frage der Impfungen. Die Frage der Impfungen zählt zu den zentralen Kontroversen der Pandemie. Die hierzu unterschiedlichen Auffassungen dürfen nicht dazu führen, die sozial-und umweltmedizinische Dimension nicht zu beachten.

Die dargestellten Fragen und Empfehlungen ergeben sich durch Beobachtungen in unabhängiger selbstständiger Tätigkeit.

Die Befassung mit dieser Thematik ist für uns umso dringlicher im Hinblick auf mögliche Folgeepidemien

(Dengue-Fieber, Vogelgrippe, neuartige Viren durch künstliche Intelligenz)

Es fehlte eine Forschungsbegleitung während der Pandemie. Erforderlich ist eine praxisbezogene Grundlagenforschung und Forderung zu spezifischen Behandlungsmöglichkeiten,

Persistenz

Klinische Beobachtungen weisen auf die die Bedeutung des Spikes des Coronavirus für langfristige Verläufe, die zu einer Gefäßentzündung (Endothelitis) führen, als die wahrscheinliche Ursache von Spätschäden bei Post-Corona hin. Die Persistenz von Virusbelastung auch postmortal ist belegt. Bei durch Influenza-Virus H1/N1 Verstorbenen, die in Alaska und Spitzbergen beerdigt und exhumiert wurden, wurde die Virusbelastung nach 27 Jahren nachgewiesen (verstorben 1950, Nachweis 1977).

Welche Spätfolgen bei COVID 19 sind bekannt und ggf. zu erwarten.

Reaktivierungen chronischer Erkrankungen

Prüfung möglicher Hypothesen

Bisherige Beobachtungen weisen auf eine Verschlimmerung des Krankheitsverlaufs bei reduzierter Abwehrlage und Vorerkrankungen hin. Es stellt sich daher die Frage: Führen erhöhte Schadstoffbelastungen zu bakteriellen und viralen Infekten, verminderte Abwehrlage und erhöhter Anfälligkeit für Corona-Infektionen?

Welche Auswirkungen hat das Infektionsgeschehen und die Immunität auf den Krankheitsverlauf?

Die Hypothesen stammen aus Beobachtungen während der Behandlung. Die Reaktivierung latenter Viren, insbesondere von Herpes-Viren, wie Epstein-Barr-Virus, kann eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Post-COVID spielen.

Unsere Beobachtungen weisen auf die Reaktivierung früherer chronischer Erkrankungen, zum Beispiel Hashimoto, Thyreoiditis, Lupus, rheumatoide Arthritis oder andere Autoimmunerkrankungen, die bei einer wiederholten Impfung stark aktiviert werden.

Kognitive Einschränkungen

Während der Verlauf von Post-COVID sind kognitive Einschränkungen zu beobachten (vgl. Grippepandemie (1918/19). Entsprechende Pathologien sind abzuklären.

Auswirkungen auf die fetale und post-partale Entwicklung

Die potentiellen Auswirkungen der Corona-Infektion Post-COVID und Post-Vac auf die fetale und post-partale Entwicklung sind zu prüfen.

Bekannte Beispiele für Folgen von Virusinfektionen sind:

Röteln

Retinopatie

CerebraleSchäden

Masern

Epilepsie

Encephalitis

Cytomegalie

Hörstörung

Connatale Infektion

Varicella Zoster

Embryonale Schäden

Hepatitis

Persistierende Infekte

Zur Therapie

Eine monokausale Therapie existiert nicht, hingegen kann symptombezogen eine Linderung der Intensität der klinischen Symptomatik erzielt werden. Bisher wurde die Therapie mit Mikronähstoffen einschließlich Vitamin C in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen, die Patienten müssen diese Therapie selbst zahlen.

Entsprechende Maßnahmen sollten unverzüglich umgesetzt werden.

Blut / Blutderivate

Kann Blut /Blutderivate ehem. Coronapatienten therapeutisch eingesetzt werden (persistierende Spikebelastung)?

Posttraumatische Belastungssituation –

Im toten Winkel der Pandemie

Nach Abklingen der akuten Symptomatik stellen leistungsorientierte Patienten rasch wieder volle Anforderungen an sich selbst. Sie schöpfen ihr Selbstbewusstsein aus ihrer Tüchtigkeit, können residuale Leistungsschwächen schwer ertragen und werden depressiv. Ihre Depression kann organisch mitbedingt sein, weshalb die bei der Behandlung von psychogenen Depressionen angezeigten Aktivierungstherapien von begrenztem Nutzen oder kontraindiziert sind. Hierdurch ließen sich Chronifizierungen vermeiden.

Eine psychiatrisch – psychosomatische Behandlung und eine speziell qualifizierte Weiterbehandlung ist zu vermitteln.

Geringere Infektionsgefahr in Außenräumen

In Außenräumen besteht für Virusinfektionen eine deutlich geringere Ansteckungsgefahr als in Innenräumen. Es ist ein Unterschied, ob man die Pandemie als Familie mit Kindern in einer Hochhaussiedlung mit geschlossener Spiel- und Sportplätze und abgebauten Parkbänken erlebt oder in einem Wohngebiet mit Gärten. Die räumliche Enge mit sehr begrenzten Möglichkeiten der Selbstisolierung erhöht die Infektionsgefahr.

Diese Erkenntnisse sind beim Ausbrechen einer Pandemie zu berücksichtigen.

Soziale Unterschiede

Die sozialepidemiologische Forschung zeigt, dass die Gesundheitschancen, Krankheits- und Sterberisiken der Menschen in engem Zusammenhang mit Merkmalen ihres sozioökonomischen Status stehen. Personen mit einem niedrigen sozioökonomischen Status haben ein erhöhtes Risiko, krank zu werden und vorzeitig zu sterben. Diese gesundheitliche Ungleichheit ist zwar besonders umfassend für chronische Erkrankungen belegt, darunter auch chronische Infektionskrankheiten wie die Tuberkulose.

Es besteht eine Toxizität durch Feinstaub und Stickstoffoxide.

Es gibt Hinweise, dass diese Erkenntnisse für COVID zutreffen

(u.a. Bologna, Madrid, New York)

Die unbekannten Post-Vac-Erkrankungen

Bei Erfassung von Impfnebenwirkungen und Impfschäden beim PEI ist – wie bei allen passiven Meldesystemen – mit einem erheblichen Underreporting verbunden. Die offiziellen Zahlen spiegeln daher nur einen Teil der tatsächlichen Ereignisse wider und unterschätzen das Risiko deutlich.

Da die Impfungen als gesamtgesellschaftliche Aufgabe durch den Staat empfohlen wurden, sind die von Impfschäden Betroffenen wirtschaftlich und rechtlich abzusichern. Die Verzögerung von Entschädigungen ist nicht zu akzeptieren.

Residualzustände nach der Impfung sind zu dokumentieren, medizinisch weiter zu betreuen und sozialrechtlich zu versorgen.

Bei Todesfällen nach Impfungen sollten Autopsien durchgeführt werden.

Anerkennung als Berufskrankheit

Die Anerkennung von Folgezuständen als Berufskrankheit ist auf Gesundheitsberufe beschränkt. Nicht berücksichtigt werden Bahnpersonal, Busfahrer, Verkaufspersonal. Die Verfahrensdauer und Verzögerung bei der Anerkennung führen zu schweren psychischen Belastungen, die nicht akzeptiert werden dürfen.

Die Verfahrensdauer und Verzögerung von Rentenverfahren, Schwerbehinderung und Berufskrankheiten führt zu schweren wirtschaftlichen und psychischen Belastungen, die nicht akzeptiert werden dürfen.

Fazit

Erforderliche Maßnahmen im Hinblick auf die Corona-Pandemie und mögliche Folgepandemien u,a, Dengue-Fieber, Vogelgrippe)

Die Maßnahmen des Lockdowns waren nicht verhältnismäßig. Die Schließung von Schulen, Kindergärten, Sportplätzen und Spiellätzen darf nur als letzte Stufe der Maßnahmen zulässig sein. Hierdurch Betroffene waren vorrangig Personen mit engen Wohnverhältnissen und Umweltbelastungen.

Bislang werden Berufskrankheiten nur bei Angehörigen von Gesundheitsberufen anerkannt. Nicht anerkannt sind Erkrankungen von Personen der Verkehrsbetriebe und von Verkaufspersonal.

Chronische Verläufe und Residualzustände nach Impfung sind medizinisch zu betreuen und sozialrechtlich zu versorgen. Die psychologisch traumatisierten Erfahrungen sind nachhaltig zu berücksichtigen und zu therapieren.

Erforderlich ist eine praxisbezogene Forschung und Grundlagenforschung zur Entwicklung spezifischer Behandlungsmöglichkeiten bei chronischen Entzündungen (viral und umwelttoxisch). Es bestehen bei chronischen Entzündungszuständen positive Erfahrungen mit Mikronährstoffen. Diese Therapie sollte weiterhin von den betroffenen Patienten privat bezahlt werden müssen.

Die Aufarbeitung der Corona-Pandemie sollte nur durch weisungsunabhängige Institutionen erfolgen.

Schlussfolgerungen im Hinblick auf die gesundheitlichen Umweltbedingungen

Die schädlichen umwelt- und strukturellen sozialmedizinischen Aspekte der Lebenswelt, insbesondere der Wohnbedingungen, brauchen dringend die Aufmerksamkeit der Sozial- und Umweltpolitik.

 

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